Folge 7: Mord au Vin - Der erste Bordeaux-Krimi
Shownotes
Shownotes – Folge 7: "Mord au Vin"
🎧 In dieser Folge: • Vorstellung von „Mord au Vin” (Band 1 der Bordeaux-Krimi-Reihe) • Die Hauptfigur: Claire Molinet – Food-Bloggerin & Privatdetektivin • Setting: Bordeaux, Atlantikküste, Weinberge & die größte Wanderdüne Europas • Meine Recherchereise nach Bordeaux • Warum das Buch unter dem Pseudonym Sandrine Albert erschienen ist
📌 Erwähnt in der Folge: • Region Nouvelle-Aquitaine • Dune du Pilat (größte Wanderdüne Europas) • Cité du Vin ( Weinmuseum in Bordeaux ) • Echte Pestizid-Skandale im französischen Weinbau • Atout France ( Französische Tourismuszentrale )
Außerdem gibt es ein Gewinnspiel: • Ich verlose zwei Exemplare von "Mord au Vin" • Wie du teilnehmen kannst, erfährst du direkt in der Folge.
Schau auch gern auf meiner Homepage vorbei: • https://sandraaslund.com
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🎧 Ausblick - Nächstes Mal: Im Interview darf ich Miriam Georg begrüßen, die "Salzwind" dabei hat, den frisch erschienenen zweiten Teil ihrer aktuellen Saga.
Transkript anzeigen
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen bei Teegespräche Behind Your Book.
00:00:19: Ich bin Sandra Oslund, und ich freue mich dass du da bist!
00:00:47: Und damit Du weißt welche spricht?
00:00:49: Ich bin Autorin, Schreibcoach und seit neuestem auch Podcasterin.
00:01:08: Als Schreibcoach unterstütze ich Autorinnen und Autoren dabei, ihre Geschichten zu finden und ihr Schreibhandwerk zu schärfen.
00:01:17: Heute gibt es mal wieder eine Solo-Folge!
00:01:20: Ich stelle dir den ersten Band meiner Bordeaux-Krimi-Reihe Mord Over For und du erfährst sehr viel über die Hintergründe meiner Protagonisten und Protagonistinnen, über das ganze Setting und über die Recherchereise, die ich dorthin gemacht habe – denn das war wirklich Ein sehr besonderes Erlebnis in vielerlei Hinsicht.
00:01:42: Außerdem verrate ich dir auch, warum ich dieses Buch unter meinem Pseudonym Sontrin Albert geschrieben habe und du kannst wieder etwas gewinnen!
00:01:54: Mord zwischen Weinreben- und Pinienwäldern.
00:01:58: Claire Moliné, Privatdetektivin und Foodbloggerin hat ein Fable für gutes Essen vollmundige Weine und knifflige Kriminalfälle.
00:02:09: Bei einem Spaziergang auf der Dünn von Pilar entdeckt sie eine mumifizierte Leiche.
00:02:15: Es stellt sich heraus, dass die Tote eine Winzerin war – Sie galt als Verfechterin des Bioanbaus was den alteingesessenen Beinbauern gar nicht gefiel.
00:02:26: Gleichzeitig wird Klärbeauftragte eine verschwundene Studentin zu suchen.
00:02:30: schon bald ahnt sie das?
00:02:31: die beiden Fälle zusammenhängen.
00:02:34: Gemeinsam mit Kommondant Raoul Chignet von der örtlichen Polizei entwirt die Detektive in die Fäden, die tief in die Welt des Bordeaux-Läser Weinbaus führen.
00:02:45: Doch die Zeit arbeitet gegen sie, denn der Täter hat bereits ein neues Opfer im Visier!
00:02:53: Ich trinke heute übrigens einen Yogité, den ich mir selbst zusammengemischt habe... Da ist drin Anisop und Tefännchel, Zimt, Kadamom, Rotabpfeffer... Kakao und auch Himbeer- und Erdbeerblätter.
00:03:11: Und einen Großteil der Kräuter bau ich selbst bei mir im Garten an!
00:03:19: Also, damit hast du jetzt schon mal ein paar Infos bekommen zu dem Inhalt des Buches und zu meiner Hauptfigur Claire Moliné bzw ihren Gegenpart Raoul Chénier.
00:03:32: Bevor wir jetzt einsteigen in das Buch erstmal Warum ich es für diese Folge ausgewählt habe liegt auch daran, dass es – wir sind ja in der September-Folge im September spielt.
00:03:46: Es ist ein kulinarischer Bordeaux-Krimi.
00:03:50: Darin findest du ganz viel von diesem herrlichen Urlaubsfeeling was wir automatisch mit Südfrankreich verbinden.
00:03:59: und Claire lebt am Meer an der Atlantikküste also ein Stück von Bordeau entfernt in einer sehr besonderen Region, denn da liegt Europas größte Wanderdühne.
00:04:10: Die Dünn von Pilar.
00:04:12: wer schon einmal da war der weiß was für ein gigantisches Erlebnis das ist.
00:04:18: mal ja diese Düne zu besteigen und man fühlt sich wirklich also ich weiß noch als ich das erste Mal da war unterweich fünfzehn-sechzehn.
00:04:28: wenn man sich da Oben auf der Düne flach hinlegt, dann hat man das Gefühl, man ist irgendwo in der Wüste.
00:04:35: Das es wirklich nur Sand wohin des Auge blickt.
00:04:38: Gleichzeitig ist dieser Aufstieg ja besonders wenn man an so einem richtig knaller heißen Sommertag da ist.
00:04:46: Das ist schon ein Erlebnis für sich!
00:04:48: Das ist die Region in der Claire lebt.
00:04:50: Da komme ich aber später auch noch mal drauf zu sprechen.
00:04:53: Nur so viel zudem Urlaubsfeeling, was eben hinter dem Buch steht.
00:04:56: und gleichzeitig habe ich auch in dieses Buch ein Herzensthema einfließen lassen.
00:05:03: Nämlich den Pestizid-Einsatz im Weinbau.
00:05:10: Ich weiß noch, ich hatte anfangs meine Zweifel ob das funktionieren würde dieser Spagat zwischen einerseits einem sehr ernsten Thema weil ich tatsächlich zwei reale Umweltskandale die dort vor Ort passiert sind eingebaut habe und ich dachte, kriege ich das hin?
00:05:27: Also dieses Urlaubsfeeling diese Leichtigkeit und dann diese schwere Thematik.
00:05:32: Und ich war mega happy als sich später als das Buch erschienen ist immer wieder Rückmeldungen bekam von Lesern und Leserinnen die sagten dass sie genau diese Mischung total schön fanden was mich auch sehr gefreut hat und auch echt fast gerührt hat.
00:05:47: Ich bekam mails wo Leute geschrieben haben Ich trinke hier mein erstes Glas Bio Wein und der schmeckt ja sogar.
00:05:55: Oder ab jetzt kaufe ich nur noch Bio Wein, seitdem mich all diese Fakten weiß!
00:06:02: Also wir steigen ein in das Buch Und als allererstes führe ich dich in den Prolog damit du siehst dass auch der Krimi darin seinen Platz hat.
00:06:16: Der Schlag traf sich unverbreitet mitten ins Gesicht.
00:06:20: Sie taumelte rückwärts und schaffte es gerade so nicht zu stürzen.
00:06:24: Wie konnte er es wagen?
00:06:27: Nie im Leben hätte sie damit gerechnet, dass er diese Grenze überschreiten würde – nicht nach allem was sie über seine Kindheit erfahren hatte … über seinen Vater!
00:06:38: Dann sah sie in seiner Augen die kurz zuvor noch so sanftmütig geblickt hatten ... so treu ergeben.
00:06:46: Entfesselte Wut blitzte ihr entgegen — sie hatte ihn völlig falsch eingeschätzt.
00:06:52: Er hatte den einen Moment ausgenutzt, in dem sie nicht aufgepasst hatte.
00:06:58: Es war ein Fehler gewesen sich so stark auf ihn einzulassen – ein Fehler mit ihm herzukommen in diese abgelegene Hütte auf einer Anhöhe!
00:07:08: Ein idyllisches Wochenende zu zweit hätte es sein sollen fernab von Bordeaux in malerischer Natur.
00:07:16: Um Sie herum nichts als Weinfelder und Wald die nächsten Nachbarn weit entfernt.
00:07:22: keiner hörte sie Wenn sie schrie.
00:07:28: Sie musste hier weg, sofort!
00:07:30: Weg aus der Hütte, weg von ihm.
00:07:32: So schnell sie konnte, hechtete sie auf die Tür zu.
00:07:35: A-Ton!
00:07:37: Er sprang ihr hinterher, griff nach ihr Doch seine Finger erwischten nur einen Zipfel ihres Scherz.
00:07:43: Sie riss't die Tür auf und rannte los.
00:07:46: Bleib da.
00:07:46: wir können das klären, hörte sie ihn hinter sich rufen Währends sie den schmalen Sandpfad entlang preschte.
00:07:54: Die Luft stand still Hier im Landesinnern Unbarmherzige Hitze, auch jetzt noch Anfang September.
00:08:01: Nach der Kühle in dem unter Pinien und Kiefern geschützt liegenden Steinhäuschen raubte die flirrende Mittagshitze ihr fast den Atem.
00:08:10: Zur Kabane führte lediglich ein Fußweg hinauf – das Auto parkte ein Stück weiter unten.
00:08:15: Die Schlüsse lagen in einer Schale auf dem Ess-Tisch.
00:08:18: ob er zurücklaufen würde um sie zu holen?
00:08:21: Nein!
00:08:21: Seine Schritte klangen dicht hinter ihr….
00:08:24: Er war muskulös Aber sie hatte die größere Ausdauer.
00:08:27: Sie konnte es schaffen!
00:08:29: Der Weg schlängelte sich durch die Weinfelder den Hang hinab bis zur Landstraße in Richtung Bordeaux, linkerhand ersperrte sie zwei Wohnhäuser, Autos vor den Garagen, geöffnete Fenster und Türen – wenn sie bis dorthin….
00:08:42: sie strauchelte, fing sich wieder weiter nur weiter... Ihr Herz drohte zu zerspringen, so heftig pocht es in ihrer Brust.
00:08:50: Sie durfte ihren Körper nicht der Panik überlassen, tief und gleichmäßig atmen – ein Blick über die Schulter, der Abstand zwischen ihnen hatte sich vergrößert!
00:09:00: Mit knallrotem Kopf hastete er hinter ihr.
00:09:02: Herr rief etwas das sie nicht verstand.
00:09:05: Der Weg führte in einem großen Bogen zu den Häusern hinunter, blitzschnell schlug sie einen Haken und rannte in das Weinfeld hinein.
00:09:14: Sofort bereute sie ihre Entscheidung.
00:09:16: Zwischen den Rebstuckreihen kam sie nicht so schnell voran, der unebene Boden bremste sie aus.
00:09:22: Ein Sturz wäre fatal!
00:09:24: Trotzdem beschleunigte sie ihre Schritte, konzentrierte sich darauf die Füße bewusst aufzusetzen.
00:09:31: Sie war so unfassbar naiv gewesen mit ihm in diese Abgeschiedenheit zu kommen – eine Unterkunft für die Erntehelfer wie es sie überall in der Weinregion gab mitten im Nirgendwo….
00:09:44: wie romantisch ….
00:09:45: wie gefährlich.
00:09:48: Etwas zischte an ihrem linken Ohr vorbei und prallte vor ihr auf, hatte er tatsächlich einen Stein nach ihr geworfen?
00:09:56: Ihr Herz machte ein paar unregelmäßige Schläge.
00:09:59: Das genügte!
00:10:00: Sie stolperte, verlor das Gleichgewicht und stürzte auf die rissige Erde.
00:10:04: Distellstacheln-und Schottersteinchen bohrten sich in ihre Handflächen, verzweifelt versuchte sie noch den Sturz abzufedern – im nächsten Augenblick schlug sie mit dem Gesicht auf dem Boden auf….
00:10:15: Dann wurde alles schwarz.
00:10:19: Als das Buch, zwei-tausend-einundzwanzig erschien habe ich eine Lesetour damit gemacht.
00:10:24: und wenn du damals diese Tour verpasst hast und mich gerne live erleben möchtest dann hast du dazu noch einmal die Chance denn ich werde im November Ende November am dreißigsten genau in Berlin nochmal eine Lesung mit Mort Owen halten.
00:10:43: und dass das möglich ist dafür danke Ich Ines Bartel von der Stadtbibliothek Markzahn, das ist die Maktwin Bibliotheke in Berlin.
00:10:53: Eine ganz großartige Bibliothek mit einem tollen Veranstaltungssaal und mit einem Forum.
00:10:59: da steht ein Flügel.
00:11:00: also da habe ich auch schon Premierenlesungen gehabt.
00:11:03: Da ist immer ein wahnsinnig tolles Publikum.
00:11:06: Ja und Ines hat mich eingeladen mit meiner Bordeauxreihe nach all den Jahren zu ihr zu kommen ja und das Buch noch einmal zu präsentieren.
00:11:15: und da darauf freue ich mich schon sehr.
00:11:17: Und vielleicht sehen wir uns dann ja dort!
00:11:20: Ich bin immer wieder gefragt worden, warum ich nach meiner Provenzreihe um die deutsche Kommissarin Hannah Richter eine Bordeaux-Reihe gestartet habe?
00:11:33: Das war tatsächlich etwas was ich gemeinsam mit meinem Verlag Ulstein entwickelt habe.
00:11:40: Die Provenzreihe ist in dem Imprint Midnight erschienen.
00:11:44: Das gibt's inzwischen nicht mehr, das war ein Ebook-Label von Ulstein speziell für Krimis Anfangs tatsächlich rein digital.
00:11:52: später wurden die Bücher dann auch größtenteils gedruckt.
00:11:56: also meine Provenzwüche sind damals alle gedruckт worden und dann stand aber der Sprung ins Taschenbuchsegment bei mir an.
00:12:05: Und ja da wollte man eben etwas Neues führen Und ich konnte mir tatsächlich die Region aussuchen und habe mich dann für Bordeaux und die Atlantik-Küste entschieden.
00:12:17: Denn die Provence, das war so wie meine zweite Heimat – deswegen habe ich überhaupt angefangen, meine Krimiereile dort zu etablieren.
00:12:27: Die Region, die ich danach am zweitbesten kannte ist eben Bordeau und ja, die Ecke um Orca schon herum!
00:12:34: Dann habe ich natürlich gleich an Recherchereisen gedacht und hatte so den Plan, ja nächstes Jahr im Frühjahr fahre ich vielleicht eine Woche allein zur Recherche.
00:12:43: Und im Herbst dann ja vielleicht sogar einen ganzen Monat mit der Familie hat ich mir so überlegt das war Ende des Vertrags.
00:12:54: in dem vergangenen Jahr habe ich im Januar im Jahr im Jahr zum Jahr ist im Jahr und danach wissen wir alle was da passiert ist hat Corona mir einen ganz großen Strich durch meine Rechnung gemacht.
00:13:10: Wir haben dann recht spontan unsere Sachen gepackt und sind in unser Sommerhäuschen nach Schweden ausgewichen, weil wir da automatisch isoliert waren und unser Kind in den Garten konnte mitten in der Pampa sehr idyllisch aber weit weit weg von Bordeaux!
00:13:27: Und alles war zu, Reisen war nicht drin Krimi über Bordeaux schreiben.
00:13:37: Das waren spezielle Umstände und wie ich die gelöst habe, erzähle ich dir später in dieser Folge!
00:13:42: Wir haben dann sehr bald festgelegt dass es in diese Reihe eben kulinarisch zu gehen sollte... Naja und wenn man sich schon Bordeau aussucht, dann liegt das natürlich nah irgendwas mit Wein-und-Weinbau zu machen.
00:13:57: Das Thema für den ersten Band war also sehr schnell klar.
00:14:00: Eben so schnell klar war für mich meine Hauptfigur Claire Molinet.
00:14:05: Sie sollte private Detektiven sein, aber nicht nur.
00:14:09: Und wegen der Kulinarik habe ich mir überlegt dass sich es total spannend finde wenn sie einen Foodblock schreibt und diesen auch gerne als Alibi benutzt in Situationen wo sie nicht offen zugeben möchte das sie eigentlich Ermittlerin ist.
00:14:25: Claire ist Deutsch Französin Eine deutsche Mutter und einen französischen Vater.
00:14:31: Sie ist aufgewachsen im Rheinland, in der Nähe von Düsseldorf Und ist nach dem Abitur nach Frankreich gegangen.
00:14:38: Ihre Eltern haben sich nämlich schon in der Schulzeit getrennt.
00:14:41: Ihr Vater ist zurück nach Frankrijk gegangen.
00:14:43: sie war in den Ferien immer dort und Nachdem sie die Schule beendet hatte, ist sie eben ganz dorthin gegangen.
00:14:51: Claire ist privilegiert aufgewachsen Geld war immer vorhanden und auch das Thema S-Kultur hat eine große Rolle gespielt.
00:15:06: Claire's Mutter ist eine gefeierte Köchin, die in einem Sternerestaurant arbeitet.
00:15:10: Ihr Vater besitzt in Frankreich eine kleine Restaurantkette.
00:15:16: Von daher kann Claire aus dem vollen Schöpfen wenn sie ihren Foodblock schreibt.
00:15:20: Sie wiederum hat ein zwiegespaltenes Verhältnis zum Geld indem sie aufgewachsen ist.
00:15:28: Auf der einen Seite genießt sie es, auf der anderen hat sie oft auch ein schlechtes Gewissen weil sie weiß andere haben diese Privilegien nicht und sie weiß auch das ist nicht ihr Verdienst sondern eben der ihrer Eltern.
00:15:41: deswegen hangelt sich nach Schulabschluss so ein bisschen durch das Leben probiert verschiedene Dinge aus bis sie schließlich Für sich entscheidet, dass sie Privatdetektivin werden möchte.
00:15:51: und das ist in Frankreich ein Studium mit sehr wenigen Studienplätzen nur in jedem Jahr wo man sich bewerben muss einen Auswahlverfahren.
00:16:01: Und Klär schafft es nicht nur einen dieser begehrten Plätze zu bekommen sondern sie schließt auch noch mit der Bestnote ab Sie lebt wie schon gesagt Unwald Der Dünn von Pilar.
00:16:15: Das ist am südlichen Rand von Arcachon, in einer Gegend wo sehr viele Willen stehen die eigentlich größtenteils als Ferienhäuser genutzt werden.
00:16:28: Claire lebt dort aber permanent.
00:16:30: das Haus gehört eigentlich ihrem Vater und sie ja passt da auf alles auf kümmert sich ums Haus wenn er nicht da ist Und schreibt ihren Blog und arbeitet als Detektivin.
00:16:44: Sie geht unerschrocken ihren Weg.
00:16:46: Als Ermittlerin geht auch gerne unkonventionelle Wege und liebt es für ihre Ermittlungen in Rollen zu schlüpfen, sich dementsprechend zu kostümieren, zu maskieren.
00:16:59: sie arbeitet mit falschen Kontaktlinsen also mit gefärbten Kontaktlinsen mit Perücken und überlegt sich auch immer ganz genau je nachdem wen sie gerade befragen möchte wie das Outfit dafür sein sollte Also was am besten zu dieser Rolle passt, die sie dort spielt um möglichst viele Informationen von der entsprechenden Person herauszubekommen.
00:17:24: Als Gegenpult zu Claire habe ich Raoul Chignet konzipiert, der bei der Police National arbeitet und anders als sie aus der Arbeiterschicht stammt.
00:17:37: er hat sich hoch gearbeitet und er hat aber totale Vorurteile gegenüber solchen Menschen wie Claire aus seinen Augen sich auf dem Geld der Eltern ausruhen und er kann das nicht so richtig ernst nehmen.
00:17:49: Dementsprechend können die beiden sich auch von Anfang an erst mal gar nicht leiden, ihre Wege kreuzten sich dann aber immer wieder und da Claire in Fällen ermittelt mit denen Raul beauftragt ist geraten sie aneinander.
00:18:10: Raul findet Claire einfach unausstehlich, Claire ist maximal genervt von ihm und es hat mir einen riesigen Spaß gemacht die beiden aufeinander loszulassen.
00:18:21: Im Laufe der Zeit finden sie ein Weg miteinander und ja irgendwann entsteht auch eine gewisse Anziehungskraft wobei das so ein bisschen ein Katzenmausspiel ist so richtig kriegen Sie sich nicht.
00:18:39: Und dabei habe ich im Hinterkopf immer so als Vorbild, als Rohmodel Raymond & Steel und Laura Holt gehabt.
00:18:49: Ich habe diese Detektivserie als Kind geliebt und fand dieses Hin- und Herd zwischen den beiden dass sie sich nie so ganz gekriegt haben aber immer wieder fast.
00:18:59: das fand ich so spannend!
00:19:03: Das hab' ich mir ein bisschen als Vorbild genommen für die Beziehung zwischen Claire und Raul.
00:19:09: Und während Raúl überzeugter Single ist und in seinem hübschen Apartment nahe am Wasser in Bordeaux lebt, und wirklich nur für seine Arbeit lebt.
00:19:22: Die Songs von Leonhard Kohn liebt und Gedichte liest – und im Gegensatz dazu ist Claire zwar hochoffiziell auch Single aber sehr den besten Freund Philipp.
00:19:37: Und Philipp ist ein sehr spannender Nebencharakter, zu dem ich Ein paar Sätze vorlese.
00:19:46: Mit den Hausschlüsseln hatte Claire von ihrem Vater zugleich Philips Gärtnerdienste übernommen und mittlerweile war die Gesellschaft dieses Mannes den Claire irgendwo zwischen Lebenskünstler, Philosoph und Pflanzenflüsterer einordnete zu einem festen Bestandteil ihres Alltags geworden.
00:20:05: Anfangs hatte er sich nur im ihren Garten gekümmert, doch inzwischen war er ihr bester Kumpel und gelegentlicher Liebhaber.
00:20:13: Ich liebe ja solche markanten völlig unkonventionellen Nebencharaktere!
00:20:19: Und bei Philipp ist es so dass er im Winterhalbjahr als Backpacker unterwegs ist zusammen mit seinem Hund die ganze Welt bereist... ...und im Frühjahr Sommer sich um Claire's Garten und noch einige andere Gärten kümmert, er liebt dann außerhalb von Arcaxon ganz nahe am Meer in einem ausgebauten Wohnwagen.
00:20:48: Claire mag an Philipp dass sie mit ihm unkonventionelle Gespräche führen kann.
00:20:52: tiefgründige Philipp ist philosophisch sehr belesen und er macht Kampfsport!
00:20:59: Und das ist etwas was für Claire in dieser Reihe noch sehr wichtig werden wird.
00:21:05: Jetzt möchte ich dich mitnehmen auf meine Recherche-Reise, die ich zu diesem Buch gemacht habe.
00:21:12: Und dazu muss sich ein bisschen ausholen, denn diese Recherchereise war etwas ganz Besonderes!
00:21:20: Es war sozusagen mein Sechser im Lotto der Recherchenreisen, die Ich jemals gemacht habe und vermutlich auch machen werde.
00:21:30: Es war nämlich eine Kooperation zusammen mit den Tourismusämtern von Bordeaux und Accachon.
00:21:41: Und wie ist es dazu gekommen?
00:21:44: Also, ich bin einige Jahre zuvor von der französischen Tourismus-Zentrale Ato France auf die Buchmesse nach Frankfurt eingeladen worden um dort an deren Stand meine Provenzbücher zu präsentieren.
00:22:03: Das war schon eine großartige Gelegenheit für mich denn An so einem Stand habe ich festgestellt, kommt man mit ganz anderen Leuten in Kontakt als an den Ständen der Verlage.
00:22:16: Und binnen kürzester Zeit waren an diesem Stand alle meine Bücher ausverkauft.
00:22:22: Ganz nebenbei hab' ich mich auch wunderbar mit der Leiterin unterhalten und die erzählt mir dass sie eben auch Recherche reisen organisieren zum Beispiel für Journalistinnen.
00:22:34: Das hatte ich im Hinterkopf, als ich angefangen habe die Bordeaux-Reihe zu planen und ich nahm ihr Kontakt auf.
00:22:41: Und sie brachte mich zusammen mit der Leiterin für den deutschsprachigen Markt dort vor Ort in Bordeau besser gesagt in Nouvel Akiten.
00:22:52: Ich schrieb ihr eine Mail... ...und ich bekam darauf hin Unterlagen zurück, die ich ausfüllen sollte.
00:23:00: Wirklich so das komplette Programm!
00:23:02: Ich musste genau erklären was sich auf der Reise machen möchte welche Orte ich besichtigen möchte dann natürlich Angaben zu meinem Projekt machen.
00:23:09: Ich musste mein komplettes Exposé auf Englisch übersetzen und zusammen fassen.
00:23:15: ja also wirklich es war sehr sehr umfangreich aber Es war absolut wert.
00:23:24: Ich hatte keine Ahnung was passieren würde, was ich bekommen würde ob da überhaupt etwas daraus entstehen würde aber ich habe es probiert und dann vergingen so ein paar Wochen und dann bekam ich irgendwann einen ausgearbeiteten Schema für meine Recherchereise Und das waren komplett durchgetaktet vier Tage in denen Sie mir das Programm gebaut haben.
00:23:55: Sie haben sich gleich dafür entschuldigt, dass sie die Reisekosten nicht übernehmen konnten und dass ich mich um einen Teil der Übernachtungen vor Ort selbst kümmern müsste?
00:24:05: Aber das war wirklich meine allergeringste Sorge!
00:24:08: Als ich begriffen habe was mir da in den Shows fiel konnte ich es erstmal kaum fassen.
00:24:18: Jeder, der schon mal selbst so eine Recherche Reise gemacht hat weiß wie viel Zeit für Planung und Organisation im Vorfeld drauf gehen wenn man nicht völlig ins Blaue hinein so eine reise macht.
00:24:31: Und in der Regel ist die zeit vor Ort ja begrenzt und Man möchte sie so gut wie möglich füllen.
00:24:38: also habe ich bisher meine Recherchenreisen immer sehr sehr gut vorbereitet und dieses Mal War da plötzlich jemand, der mir das alles abgenommen hat?
00:24:48: Jemand, der die ganzen Kontakte hatte.
00:24:50: Und jetzt erzähle ich dir wie meine Recherche Reise ausgesehen hat.
00:24:54: Folgendermaßen sah das Programm aus dass man für mich zusammengestellt hatte.
00:24:59: Am ersten Tag hatte ich vormittags einen Guide, der mit mir eine Fahrradtour durch Bordeaux gemacht hat genau durch die Viertel, die ich für mein Buch brauchte.
00:25:11: Mittags habe ich Mittag gegessen mit meiner Kontaktperson und am Nachmittag ging es mit einem anderen Guide zu einem Weingut in der Nähe, wo ich eine Führung bekommen habe und auch ein Interview mit der Juniorchefin machen durfte.
00:25:29: Und natürlich gehörte auch eine Weinprobe dazu!
00:25:33: Am zweiten Tag durfte ich vormittags die police national besuchen und es ist gar nicht so leicht an den termin zu bekommen.
00:25:41: das hätte ich selber wahrscheinlich gar nicht geschafft.
00:25:43: Das ging wirklich nur über die kontakte, dass jemand vom service bereit war sich Zeit für mich zu nehmen.
00:25:50: Dann waren die aber mega zuvorkommend und wahnsinnig kooperativ.
00:25:56: Ich habe ein zweistündiges interview geführt Und das Coole war, dass die richtig Lust hatten mit mir zusammen so ein bisschen zu plotten.
00:26:06: Weil ich hatte so inhaltlichen paar Sachen wo ich nicht genau wusste wie sind die Zuständigkeiten?
00:26:12: und da haben sie mir genau aufgezeigt Das kannst du machen, das kannst du nicht machen und ah!
00:26:16: Da müssen wir eine Lösung verfinden.
00:26:18: Es hat so einen Spaß gemacht vor allen Dingen wenn man dann wirklich jemanden findet der auch ja einfach Bock hat sich in so einer Geschichte reinzugeben.
00:26:26: da bin ich echt immer noch dankbar für diese Begegnung.
00:26:30: Reinzukommen war übrigens auch so eine Sache.
00:26:32: Ich wusste, dass ich mit ein bisschen Vorlauf dahin kommen muss weil seit den Attentaten damals auf Charlie Hebdo sind die in Frankreich richtig richtig streng.
00:26:44: du kannst da echt nicht einfach so reinlaufen.
00:26:46: es gibt ja Sicherheitsschleusen, Sicherheitskontrollen und bis man erstmal in so einem Gebäude drin ist das dauert Da wird wirklich alles geprüft noch schärfer als am Flughafen.
00:27:01: Dann bin ich von da aus sofort zum nächsten Weingut gefahren.
00:27:06: Und da habe ich ebenfalls eine Führung bekommen und ich durfte zu Mittagessen mit all den Leuten, die dort auf dem Weingutt arbeiten – und das war wie so ne Filmszene!
00:27:17: Wir saßen da im Freien an nem langen Tisch mit den Besitzern des Weinguts und den Arbeitern und haben alle zusammen gegessen richtig schön französisch mehrere Gänge.
00:27:29: es war ein Traum.
00:27:31: Ich durfte zugucken, da wurden gerade die Traugen geerntet und gepresst.
00:27:38: Da durfte ich beim Pressen zuschauen und später sind wir noch auf die Weinfelder gegangen und haben angeschaut wie die und die ernten da tatsächlich auch noch mit Hand also zumindest auf diesem Weingut.
00:27:51: Und was sich mega spannend fand weil sie nämlich auch auf ökologischen Weinbau umgestellt haben was mir für mein Buch ja auch sehr wichtig war Die Besitzerin hat mir erklärt, wie sie ihre Pflanzen schützen.
00:28:03: Dass die nämlich wirklich Beikräuter... ...die oftmals landläufig als Unkräuter bezeichnet werden,... ...dass sie die wachsen lässt, dass sie die erntet und daraus auch Sud herstellt.
00:28:14: Also wie so ein Tee mit dem Sie die Pflanzen dann auch stärkt düngt.
00:28:22: Weil oftmals die Kräute sich... die Weinreben bewusst aussuchen, nicht weil sie den Schaden wollen sondern weil sie tatsächlich Inhaltsstoffe haben, die den Weinpflanzen helfen können.
00:28:34: Das fand ich mega spannend und da habe ich dann auch noch Wein mitgenommen also ja bei beiden Weingütern mir Wein mit nach Hause genommen.
00:28:45: Ich hab' auch hier die Chefin Interviewen dürfen.
00:28:49: das war sehr spannend weil sie nämlich deutsche Vorfahren hatte Und so offen und herzlich war.
00:28:55: also das war wirklich ein ganz, ganz wunderbarer Kontakt.
00:28:58: Den Rest des Tages hatte ich dann zur freien Verfügung und bin noch durch Bordeaux gelaufen, durch einige Viertel wo ich noch nicht gewesen war, hab mir ja einige Plätze angeschaut die im Buch vorkommen sollten habe natürlich ganz viel Fotos auch für Lesungen gemacht.
00:29:13: Am späten Nachmittag habe ich da nochmal meine Kontaktperson getroffen und wir sind aufs Klinikgelände gefahren denn dort ist Rechtsmedizinische Abteilung.
00:29:23: Da konnte ich zwar leider nicht rein, aber wenigstens konnte ich es mir von außen anschauen und auch da Fotos machen und habe mich generell auf dem Klinikkomplex noch ein bisschen umgeschaut.
00:29:33: Und dann war ich am Abend nochmal mit der Kontaktperson zusammen essen.
00:29:40: Wir haben Wein getrunken und uns wunderbar ausgetauscht.
00:29:43: Auch das war wieder ein vollgepackter Tag, der so inspirierend war.
00:29:47: Ich weiß noch dass ich da jeden Abend ins Bett gefallen bin Und einfach so wahnsinnig angefüllt war von Eindrücken und Erlebnissen.
00:29:56: Also ich bin fast gar nicht zum Verarbeiten gekommen Weil ständig neuer Input reinkam!
00:30:01: Und ich erinnere mich auch noch Dass sich die ganze Zeit über so dieses Gefühl hatte.
00:30:04: Krass wie so'n Traum passiert mit es gerade wirklich.
00:30:08: Am dritten Tag bin ich dann nach Accachon gefahren mit dem Regionalzug und dort erwartete mich mein Guide Christelle, die mich zwei Tage lang begleitet hat.
00:30:19: Eine Französin, die normalerweise Touristengruppen da herumführt und die war zwei ganze Tage lang nur für mich zuständig und hat mich überall hinkutschiert wo ich hin wollte.
00:30:32: Und wir waren zuerst so ein bisschen in Akashong unterwegs, sie hat mir die unterschiedlichen Viertel gezeigt wie die Stadt aufgebaut ist.
00:30:39: Wir waren am Hafen.
00:30:41: dann habe ich einen Interview mit einem Sternekoch gehabt.
00:30:44: das war mega.
00:30:45: also allein das war schon so ein unfassbares Erlebnis die man mal zu treffen der... ...auf dem Niveau kocht und seine eigenes Restaurant hat und wirklich dafür lebt.
00:30:57: Und Ich glaube mit ihm hab' ich auch mindestens eine Stunde geredet.
00:31:00: er hat mir da noch gezeigt wir Dessert-Design hat.
00:31:05: Der hat wöchentlich ein neues Menü kreiert und ich konnte dabei sein, wie er das Wochen-Dessert designt hat.
00:31:15: Und der hatte man dann aber auch erzählt von seiner Geschichte.
00:31:18: also... Weil viel Privatleben hat der Mann tatsächlich nicht!
00:31:24: Das war sehr tragisch denn der hatte seine Frau in sehr jungen Jahren verloren.
00:31:29: die war tödlich verunglückt hat sich danach eben so in die Arbeit gestürzt und sein Leben so gestaltet.
00:31:41: Von da aus sind wir weitergezogen, Christelle und ich.
00:31:45: Wir haben in den zwei Tagen so viel übers Kochen, übers Essen geredet, so richtig französisch halt.
00:31:52: Und natürlich alles auf Französisch!
00:31:54: Das war mal ein totaler Boost für meinen Französischen.
00:31:57: Mein Französischer war früher sehr gut.
00:32:00: Ich wollte auch immer dahin auswandern... Und da ich inzwischen aber im Alltag mehr schwedisch spreche als französisch, ist es so überlagert.
00:32:09: Ich muss die Sprache immer richtig ausgraben wenn ich sie dann wieder benutzen will und es dauert auch eine Zeit bis ich wieder drin bin.
00:32:17: Aber naja gut, zu einem dritten Tag ging's schon wieder besser!
00:32:23: Wir haben... Nicht nur über das Essen geredet, Christian und ich waren natürlich auch essen.
00:32:28: Wir waren mittags in einem Lokal vor Ort da hatte sie einen Kontakt auch zu oder haben wir Meeresfrüchte gegessen und Fisch und es war... Es war ein Traum!
00:32:40: Dann waren wir am Nachmittag auf der Düne von Pilar.
00:32:47: Das ist ja eben ganz in der Nähe da wo meine Protagonistin auch lebt.
00:32:50: Wir sind durch das Viertel gefahren Und sie hat mir ganz viel zu der Architektur erzählt, weil auch das architektonisch so spannend ist.
00:33:00: Die Häuser in Clairs Viertel sind nämlich ausnahmslos im selben Stil erbaut und dürfen nicht willkürlich renoviert werden.
00:33:12: Ich lieste hierzu eine kleine Stelle aus dem Buch vor.
00:33:16: Das wiederum hing mit der Vorgeschichte zusammen die Clairs Vater ihr oft erzählt hatte.
00:33:21: In den letzten Jahren hatte Daniel Meller das Areal nördlich der dünnende Pilar erworben und mit Pulasium mehr eine Stadt im Wald geschaffen.
00:33:32: Er legte fest, dieser Grundsatz galt nach wie vor, dass von den Pinien und anderen Bäumen lediglich so viele gefällt werden durften als zur Errichtung der Häuser- und Zufahrtswege nötig.
00:33:48: Als zweiter Protagonist stieß und zu, der fortan den Bau der Willen exklusiv betreute und einen neobaskischen Baustil einführte.
00:33:59: Später kaufte Ermella seinen Besitz ab.
00:34:03: Seine Erben verwalteten das Gebiet noch heute.
00:34:06: Wer sich hier eine Immobilie zulegte tat dies gewöhnlich über die Ajans-Gom zurück zur Kristell und mehr.
00:34:16: Ja, dann waren wir auf der Dünne und da habe ich mich natürlich mega drauf gefreut.
00:34:21: Jetzt war es schon September und nicht mehr so heiß.
00:34:25: Von daher war's ganz angenehm.
00:34:29: Der Aufstieg war immer noch anstrengend aber das war jetzt nicht mehr dramatisch wie wenn man im Juli oder August bei Naja in der Sonder.
00:34:38: dann würde ich sagen fünfzig Grad da hochläuft.
00:34:41: Ja und dann habe ich da oben gestanden.
00:34:43: Und mir wirklich vorgestellt, wie ist das wenn Claire jetzt hier oben ist?
00:34:50: Wenn sie dann am Fuß der Dünne... Ich bin dann auch runter gelaufen und natürlich dann auch wieder hoch!
00:34:54: Also war viel Sport an dem Tag.
00:34:56: Wenn sie die Leiche findet.. Ich hatte so viele Fotos gemacht und mir das genau überlegt.
00:35:01: Wie könnte es auch vonstatten gegangen sein?
00:35:03: Die Leiche muss ja irgendwie dahin gekommen sein.
00:35:07: Das war einfach perfekt das vor Ort recherchieren zu können.
00:35:12: An dem Abend habe ich in einem Hotel, in Akashon übernachtet gleich am Strand.
00:35:17: Ein richtig tolles Hotel und auch das ist gesponsert worden.
00:35:22: Ich habe von denen tatsächlich eine Nacht geschenkt bekommen Und ich hatte so ein wundervolles Zimmer mit einer Terrasse.
00:35:30: Ich hab da den Sonnenuntergang gesehen.
00:35:33: Am nächsten Morgen auf der Terrasso gefrühstückt.
00:35:37: Es war echt... es waren Traum Auch wenn ich mich jetzt da wiederhole, aber es... Ich schwebte in der Zeit einfach.
00:35:47: Und ich merke, wenn ich jetzt so darüber spreche und das ist ja inzwischen sechs Jahre her dann kommen diese Erinnerungen wieder hoch und das spürt sofort wieder die unfassbare Dankbarkeit, die ich damals auch die ganze Zeit hatte.
00:35:59: Ich dachte dass sich das erleben darf!
00:36:02: Das ist schon wirklich sehr außergewöhnlich.
00:36:07: Mein Kontakt in Bordeaux erzählt mir auch, dass es Journalisten gibt die da anders rangehen, für die das so selbstverständlich ist oder auch Autoren.
00:36:17: Die solche Sachen dann auch einfordern und... Für mich war da gar nicht selbstverständlig!
00:36:23: Ich finde es ist so ein wahnsinniges Geschenk wenn sich Leute diese Arbeit machen und mich dabei unterstützen meine Bücher zu schreiben.
00:36:34: Ja am nächsten Tag hat mich Christelle Vormittags am Hotel abgeholt und dann ging's noch auf den Markt.
00:36:43: Wir haben uns dann unseren richtig traditionellen Markt angeschaut mit Gemüse, mit Fisch und all den Delikatesen aus der Region.
00:36:54: Dann sind wir weitergefahren in den Hafen wo die Austern gefischt werden und da gibt es einen kleinen Spazierweg mit verschiedenen Stationen in denen man sehr viel über die Austernzucht erfahren kann, auch historisches.
00:37:13: Das ist ganz toll gemacht!
00:37:15: Da hat sie mir alles erklärt und ich bin Ausdann-Experte geworden.
00:37:20: Und danach waren wir in einem Restaurant... einen Austernrestaurant wo ich auch den Besitzer interviewen durfte also so ein waschechten Austernfischer und wo wir ja zum Mittag gegessen haben.
00:37:38: und das waren die ersten Austern meines Lebens.
00:37:42: Und daran scheiden sich, wie ich weiß die Geister.
00:37:45: Ich muss sagen... ...ich fand's toll!
00:37:47: Mir hat es mega gut geschmeckt wobei wir natürlich auch eine fantastische Qualität hatten und auch da wieder haben wir Austern gegessen und dann noch andere Meeresfrüchte.
00:38:00: also ich war jedes mal papsatt danach.
00:38:03: Ich habe auch da wieder mich mit Christelle übers Kochen ausgetauscht.
00:38:07: Die wollte natürlich ganz viel wissen, was so bei uns üblich ist.
00:38:10: Allein schon sowas wie... Was haben wir für?
00:38:14: Wie machen wir mit Frühstück?
00:38:16: Was ist üblig bei uns?
00:38:18: Was is' übig bei denen?
00:38:19: Da hab ich dann auch erfahren dass zum Beispiel sowas das deutsche Kaffee trinken am Nachmittag mit einem Stück Kuchen.
00:38:25: Das machen die Franzosen gar nicht!
00:38:26: Die essen zum Mittag Und dann essen sie halt zur Abend und dazwischen gibt soweit nichts mehr.
00:38:31: Das Süße, das gibts dann eher zum Frühstück.
00:38:33: also das wusste ich schon auch.
00:38:36: Aber ja so Kaffee-Kuchenkultur wie es bei uns als Zwischenmahlzeit üblich ist, das kennen die Also zumindest dort in der Ecke nicht so.
00:38:48: Nach dem Mittagessen hieß es dann Abschiednähe von Christelle.
00:38:53: Das ist uns beiden tatsächlich ein bisschen schwer gefallen, weil wir uns einfach so gut verstanden haben und ich bin dann wieder zurückgefahren nach Bordeaux.
00:39:02: Bin am Nachmittag noch in das Weinmuseum gegangen und dass es auch so ein fantastisches also zum einen ein unfassbar interessantes Gebäude sowohl architektonisch echten Hingucker als auch von der Art und Weise, wie man es gemacht hat.
00:39:23: Also es ist ... Wein erleben mit allen Sinnen!
00:39:28: Man läuft da durch, es gibt... Ich weiß gar nicht, wie viele Etagen das Ding hat, ich glaub acht oder so?
00:39:33: Ganz oben gibts eine Terrasse, dann kommt man am Schluss aus und bekommt noch ein Glas Wein und sitzt auf dieser Dachterrasse und hat einen Blick über Bordeaux.
00:39:41: Da war ich tatsächlich in den frühen Abendstunden kurz bevor das Museum zugemacht hat.
00:39:48: Das war der Abschluss meiner Reise und da habe ich alles noch mal sacken lassen.
00:39:51: Und den Wein getrunken, ganz viel geschrieben... Aber auf dem Weg dahin gibt es ganz viele Stationen wo man historisch ist über den Wein fährt.
00:40:00: Wein ja!
00:40:02: Wie ich gerade gesagt hab mit allen Sinnen erleben und auch für Kinder haben die das wahnsinnig toll gemacht.
00:40:07: also wenn du mal nach Bordeaux kommst Besuch unbedingt dieses Weinmuseum.
00:40:14: Das ist wirklich ein Besuch wert.
00:40:19: Die letzte Nacht habe ich dann in einem Hotel verbracht, wo ich einen ermäßigen Preis zahlen durfte.
00:40:24: Das war auch schön weil es war so ein richtig schönes französisches Hotel.
00:40:29: noch mal mitten in der Stadt und da hab' ich den Abend ausklingen lassen.
00:40:34: Ja und am nächsten Tag ging's dann voll gepackt mit Eindrücken zurück nach Hause.
00:40:41: Noch ein paar Worte zu Bordeaux als Stadt an sich.
00:40:45: also Die Stadt hat es mir richtig angetan, weil die auch so unheimlich stark auf Nachhaltigkeit setzt.
00:40:54: Das merkt man... also das spürt man überall!
00:40:57: Die haben zum Beispiel unglaublich breite Fahrradwege überall.
00:41:01: Es ist sowas von fahrradfreundlich.
00:41:03: dann gibt's da diese wundervolle alte Brücke, die auch auf dem zweiten Buch der Reihe abgebildet ist und da dürfen keine Autos drüber fahren.
00:41:14: Da dürfen Fahrräder drüber fahren, Fußgänger auch drüber laufen und Busse fahren.
00:41:22: Und ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen wie ein Bus hinter Fahrradfahrern hervor im Schritttempo beinahe.
00:41:32: da wird nicht gehubt Da haben die Fahrrad-Fahrer einfach vorrang.
00:41:39: Beiner hätte diese Reise übrigens nicht stattgefunden denn das ganze Spielte sich ja in den ersten Corona-Sommer, ich weiß nicht ob du dich erinnerst aber da war alles so ein bisschen gemäßig.
00:42:02: Da hatte es sich beruhigt und deswegen hatte ich gedacht naja gut dann kann ich die Reise tatsächlich angehen.
00:42:10: Ich habe versucht einen Flug zu buchen Aber das klappte nicht.
00:42:14: der wurde sofort storniert.
00:42:15: Fliegen war nicht drin.
00:42:18: Also musste ich die Reise per Zug organisieren und ich saß ja zu dem Zeitpunkt in Südschweden, habe mir dann die Route rausgesucht und hab festgestellt das sind ganze zwei Tage im Zug hin und zwei Tage zurück.
00:42:35: Naja gut für diese Reise war es mir absolut wert!
00:42:39: Ich habe also alles gebucht und dann riefen sie mich an, ich glaube eine Woche bevor ich fahren wollte und sagten zu mir, so wir sind jetzt rot markiert.
00:42:55: Willst du trotzdem kommen?
00:42:59: Und dann saß ich hier und habe gedacht Gott was soll ich denn machen?
00:43:05: also ich meine Du hast gerade das Programm gehört.
00:43:08: Das war eine einmalige Chance.
00:43:11: die wollte ich natürlich gerne wahrnehmen.
00:43:13: außerdem Ich musste ja auch irgendwie für dieses Buch recherchieren Und ich muss dazu sagen, zu dem Zeitpunkt waren auch wir hier in Südschweden rot markiert.
00:43:26: Ich habe mich hier immer total sicher gefühlt weil die Landschaft hier ist so dünn besiedelt also gerade auf dem Land.
00:43:34: Ich musste mich echt anstrengen um überhaupt einen Menschen über den Weg zu laufen.
00:43:39: trotzdem waren wir rot markieren und ich hab mich immer wenn wir nach Berlin gefahren sind unwohl gefühlte Weil ich da viel mehr Risiken sah einfach durch die Bevölkerungsdichte.
00:43:53: Das im Hinterkopf habe ich gesagt, okay... Ich bin gesund!
00:43:58: Ich nehme mir ganz viel Desinfektionzeug mit und ganz viele Masken mit.
00:44:03: Ich bin mega vorsichtig und mache das jetzt.
00:44:07: Und das war also auch in der Hinsicht ein riesiges Abenteuer allein diese Zugfahrt.
00:44:16: Ich hab zugesehen dass ich durch so wenig Länder wie möglich gefahren bin Und das war sehr, sehr spannend.
00:44:24: Also allein das wäre schon ein Buch für sich wert weil überall in jedem Land Dinge in Corona anders gehandhabt worden sind und überall gab es Maßnahmen wo ich sofort gesagt habe Jo, dass ist richtig sinnvoll und Sachen wo man sich nur einen Kopf packen konnte in allen Ländern Deutschland eingeschlossen Und in Frankreich, ich habe mich halt einfach fern gehalten von allen Plätzen wo viele Menschen waren.
00:44:56: Die Franzosen waren auch wahnsinnig korrekt also selbst abends um zehn Uhr wenn man da über die Straße gelaufen ist.
00:45:03: es war menschenleer und es kam einem einen Franzose entgegen.
00:45:06: der hatte eine Maske auf was sie hingegen nicht so gut hinbekommen haben und da haben sich mir auch die hohen Zahlen sofort erklärt Es war noch sehr, sehr warm zu der Zeit und natürlich alle Restaurants hatten außen geöffnet.
00:45:22: Im Außenbereich konnte man sitzen Und sobald man saß durfte man seine Maske abnehmen und da war halt nicht jeder zweite Platz irgendwie frei Und da war das auch kein Wunder.
00:45:36: Das habe ich sofort verstanden, warum die Leute sich da schnell angesteckt haben.
00:45:40: Ich bin einfach nicht dahin gegangen.
00:45:42: Ich hab immer irgendwo anders gegessen.
00:45:44: Ich habe mich meistens reingesetzt weil kein Mensch hat drin gesessen.
00:45:47: Da war es dann leer und so bin ich da ziemlich gut durchgekommen und bin im Nachhinein auch echt froh dass ich das gewagt habe.
00:45:55: Weil also da hätte ich ja schon ganz schön was verpasst eine Menge Anekdoten ärmer gewesen.
00:46:08: Aber auch da war ich dankbar, denn... Ich hatte Glück!
00:46:12: Ich habe natürlich auch riskiert das womöglich wieder irgendein Land gesperrt worden wäre und dann wär es schwierig geworden mit dem nach Hause kommen.
00:46:20: also da hatte schon immer so ne Sorge auch dass da irgendwas noch schiefgehen könnte aber ja das Glück war mir da holt.
00:46:32: Ein paar Worte noch zu den Pestizid-Skandalen, die ich in diesem Buch aufgegriffen habe und die es so tatsächlich gibt.
00:46:40: Im Buch ist hinten drin extra auch eine Rechercheliste mit Material also alle Artikel, die Ich dazu gelesen habe und Bücher sind dort verlinkt.
00:46:52: Also wenn man sich für die Thematik interessiert kann man das nach der Lektüre des Buchs noch vertiefen.
00:46:59: Konkret geht es um einen Fall, der in einem Ort bei Bordeaux stattgefunden hat im Medoc und da war eine Schule betroffen.
00:47:11: Da hing irgendwann eine giftige Wolke über die Schule.
00:47:15: den Kindern ist reinweise übel geworden.
00:47:17: sie mussten sich übergeben teilweise ins Krankenhaus.
00:47:21: Und was passiert ist, dass diese Schule an ein Weinfeld grenzte und dort eben mit Pestiziden gespritzt worden ist während des Schulbetriebs.
00:47:33: Die Lehrer haben versucht dort gegen die Weinbauern vorzugehen – und die haben aber nichts erreicht!
00:47:42: Weil dieser Lobby ist so unfassbar groß und mächtig.
00:47:47: Viele Ärzte haben sich gar nicht getraut da gegen sie auszusagen.
00:47:51: Ein anderer Fall, der mich sehr bewegt hat – das ist der Fall um Valérie Moura.
00:47:57: Die hat ihren Vater verloren und er ist an Krebs gestorben.
00:48:02: Er hat über viele Jahrzehnte als Weinbauer gearbeitet und hat bevor er gestorban ist seiner Tochter Akten hinterlassen wo alles notiert war die ganzen Giftstoffe mit denen er gearbeitet habe aufgelistet, fahrendes ganze Material hat sie gesichtet und konnte halt.
00:48:27: also es konnte nachgewiesen werden dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dieser Krebserkrankung und dem Einsatz der Pestizide.
00:48:38: Und sie hat dann ein Prozess geführt gegen die Lobby der Weinhändler Großhändler Also werde alles hintersteckt.
00:48:57: Und sie hat diesen Prozess verloren, sie ist verklagt worden auf Schadensersatz und ich weiß noch das waren ihre Summen die Sie damals zahlen sollte.
00:49:09: und sie hat aber nicht aufgegeben, sie hat selbst eine Initiative gegründet uns weitergekämpft.
00:49:16: und ein letzter Fall eine Frau die im Weinbau gearbeitet hat und die irgendwann an Parkinson erkrankt ist.
00:49:25: es hat sehr lange gedauert, bis überhaupt eine Diagnose bekommen hat.
00:49:28: Und dann hat man tatsächlich nachweisen können dass der Parkinson durch den Einsatz der Pestizide also dadurch das sie mit diesen Giften gearbeitet hat ausgelöst worden ist.
00:49:39: es gibt da einen Zusammenhang.
00:49:41: mittlerweile gilt Parkinson auch tatsächlich nachgewiesen als Berufskrankheit im Weinbau beim Einsatz von Pestizin und es betrifft nicht nur Menschen die konkret mit den Pestiziden arbeiten, sondern es betrifft natürlich das ganze Umfeld alle die dort in der Nähe von solchen Weinfeldern leben und da lassen sich die Giftstoffe überall nachweisen.
00:50:07: In den Teppichen der Häuser, in den Haaren der Menschen... Und es betrüft auch uns denn!
00:50:15: In dem Moment wenn wir eine Flasche öffnen konventionellen Wein dann können wir davon ausgehen dass da durchschnittlich bis zu acht Giftstoffen drin enthalten sind.
00:50:29: Auch ist es so, das finde ich auch so erschreckend die Auflagen für Tafeltrauben also die Trauben die wir so essen die sind extrem hoch.
00:50:42: da gibt es ganz strenge Richtwerte Grenzwerte die nicht überschritten werden dürfen.
00:50:48: Schadstoffbelastung bei Biotrauben sind sie noch mal viel höher.
00:50:53: aber um jetzt kommt's!
00:50:56: Bei Wein Gibt es diese Obergrenzen nicht?
00:51:00: Es gibt obergrenzend Schadstoffe für Wasser, aber nicht für Wein.
00:51:08: All das fand ich so erschreckend!
00:51:10: Ich meine, ich habe vorher schon Bio-Wein aus Überzeugung getrunken, aber nachdem ich für dieses Buch recherchiert habe und all das mir bewusst geworden ist... Also diese Tragweite die Die ist wirklich so enorm.
00:51:26: und jetzt verstehst du vielleicht noch besser, warum ich diese Mails bekommen habe die ich anfangs erwähnt habe.
00:51:35: Ja, all das habe ich auf die eine oder andere Weise ins Buch einfließen lassen und wie gesagt wenn dich das Thema interessiert dann findest du hinten im Buch noch weitere Lesetipps Was mein Ansatz ist, weswegen ich solche Themen in Unterhaltungsliteratur einbaue.
00:51:59: Ist schlicht und ergreifend dass Ich selbst es spannend finde In solchen Büchern mit Themen konfrontiert zu werden wenn es denn gut gemacht ist Mit denen ich mich vorher noch nicht befasst habe.
00:52:16: Und wenn ich erreiche das Menschen weil sie halt gerne Krimis lesen, aufmerksam werden auf ein Thema wo sie vielleicht nie einen Fachartikel drüber gelesen hätten.
00:52:31: Da macht mich das einfach sehr glücklich!
00:52:34: Ich habe dir ja zu Beginn versprochen dass ich dir verraten werde warum diese Reihe nicht unter meinem Namen Sandra Ostlund erscheint sondern unter meinem Pseudonym Sondrin Albert.
00:52:49: Diese Idee ist tatsächlich gar nicht von mir gekommen, sondern von meinem Verlag.
00:52:58: Weil man sich gedacht hat, dass es besser zu einer französischen Reihe passt!
00:53:05: Ich hatte zwar zu dem Zeitpunkt schon meine Provenzreihe herausgegeben unter Sandra Oslund aber das war eben noch unter dem Label Mitneid und sobald Taschenbuchsegment wechselt, sprechen dann noch ganz andere Abteilungen mit und da war das eben Verlagswunsch.
00:53:28: Ich war unsicher ob ich es machen sollte oder nicht weil ich ja eben schon über die Provenzreihe eine Leserschaft gewonnen hatte und ich so ein bisschen die Problematik sah, ob diese Leserinnen mitbekommen dass da jetzt was Neues von Sandra Oslund unter dem Namen Sundrin Albert gekommen ist.
00:53:49: Und genau das ist tatsächlich auch so ein bisschen die Crux von dieser Reihe gewesen, weil ja... Das mit dem Pseudonym ich bin dann nie so richtig glücklich mit geworden.
00:54:02: Es ist jetzt wie es ist.
00:54:04: Grundsätzlich den Namen an sich mag ich auch gerne Aber Ich finde nach wie vor ein bisschen schade Doch sehr viele Fans der Prüfungsreihe eben nicht mitbekommen haben, dass Sundrin Albert eben ich bin.
00:54:25: Es gibt sicherlich gute Gründe für Pseudonyme besonders wenn man Verlage wechselt und das Genre wechseln.
00:54:34: Letzten Endes lässt sich darüber sicherlich geteilter Meinung sein.
00:54:38: es gibt auch andere Länder in denen gar nicht mit pseudonym arbeitet.
00:54:44: hierzulande ist das ja sehr weit verbreitet, dass auch manche unter mehreren pseudonymen schreiben.
00:54:53: Ja ein großes thema und wenn du da eine meinung zu hast die du gerne mit mir teilen möchtest dann lass mich das auch sehr gerne wissen.
00:55:02: Zu guter letzt möchte ich dir meine Lustigste Geschichte erzählen, die mir auf der Reise passiert ist vor Ort in Bordeaux.
00:55:12: Ich wäre nämlich beinahe Besitzerin eines Apartments in Bordaux geworden.
00:55:20: Wie kam das?
00:55:22: An meinem ersten Tag als ich morgens diese Fahrradtour mit meinem Guide hatte.
00:55:30: Da habe ich nur den Treffpunkt vermittelt bekommen also die Uhrzeit und wo ich hinkommen sollte Und mein Guide hieß Janneke.
00:55:44: Ich kam dort hin um zehn Uhr in meinem Fahrradladen und dann kam so ein junger Mann auf mich zu, steuerte auch wirklich zielstrebig auf mich Zu... ...und hat sich als Janik vorgestellt!
00:55:55: Und ich dachte noch so, Jannecke, Janik?
00:55:57: Aber naja gut wird schon passen.
00:56:00: Dann ging der aber nicht in den Fahrrad laden, er hat dann irgendwas erklärt was er noch holen müsste.
00:56:06: Muss wahrscheinlich was, keine Ahnung?
00:56:08: Die Schlüssel oder whatever.
00:56:11: Ging dann neben dem Fahrradladen ins Haus rein, ins Treppenhaus und die Treppe hoch mehrere Stockwerke Altbau bis ganz nach oben ich natürlich mit Maske auf.
00:56:22: da war schon völlig fertig Und ganz oben angekommen schloss der eine Wohnungstür auf breitete die Arme aus und sagte ey voila!
00:56:35: Und in den Moment wusste Hier läuft irgendwas falsch.
00:56:41: Dann habe ich versucht dem das zu erklären, wen ich treffen sollte und er fing schallen anzulachen.
00:56:51: Denn er war tatsächlich ein Markler wollte diese Wohnung verkaufend und hatte um zehn Uhr eine Verabredung auch mit einer jungen Frau.
00:57:00: Ja wir sind dann die Stufen wieder runter gelaufen Und draußen vor dem Haus standen zwei Frauen nämlich seine Kundin Und meine Janneke, eine Holländerin.
00:57:14: Dann haben wir den beiden das auch noch erzählt, haben zuviert nochmal ordentlich gelacht und dann bin ich mit Jannecke aufs Fahrrad gestiegen und wir haben da noch so ein bisschen Witze darüber gemacht dass sich ja eigentlich auch einfach hätte mitspielen können und dann hätte jetzt ne Wohnung in Bordeaux.
00:57:31: In diesem Sinne komme ich für heute zum Schluss.
00:57:37: Wie angekündigt kannst du eines von zwei exemplaren Mordova gewinnen.
00:57:46: Natürlich auch signiert mit persönlicher Widmung.
00:57:50: und da mein Instagram-Account derzeit nicht online ist, ich bin gehackt worden.
00:57:58: eine sehr unschöne Geschichte.
00:57:59: Ich erspare dir jetzt die Details!
00:58:01: Ich hoffe sehr dass sich das Problem bald lösen wird.
00:58:04: aber das heißt ich muss im Moment alles über meine Homepage machen?
00:58:10: Das heißt Wenn du das Buch gewinnen möchtest, dann geh auf meine Homepage.
00:58:16: Schreib mir eine Mail übers Kontaktformular und beantworte mir die Frage Wie hieß mein Guide in Arcaxon?
00:58:26: Die Frau, die Französin mit der ich zwei ganze Tage verbringen durfte.
00:58:33: Ich hoffe dass dir diese Folge gefallen hat!
00:58:35: Ich danke dir auf jeden Fall sehr fürs Zuhören.
00:58:39: Wenn es dir gefallen hat, dann würde ich mich wahnsinnig darüber freuen wenn du mir eine fünf Sterne Bewertung geben würdest.
00:58:46: Ich weiß das sagen immer alle aber es ist tatsächlich wahnsinn nicht wichtig um in die Sichtbarkeit zu kommen mit so einem Podcast gerade wenn man erst anfängt und auch eine Bewertungen würde mir da unglaublich helfen.
00:58:59: also falls du dir kurz ein wenig Zeit dafür nimmst wäre ich dir sehr dankbar dafür.
00:59:06: Empfehle den Podcast gerne weiter, also wenn du irgendjemanden kennst der auch ein großer Frankreich-Fan ist dann schick demjenigen oder derjenigen doch sehr gerne den Link zu dieser Folge.
00:59:20: Beim nächsten Mal gibt es wieder ein Interview und darauf freue ich mich schon jetzt wahnsinnig denn da habe ich als Gäste Miriam Georg im Podcast Unglaublich viele Bücher schon verkauft.
00:59:40: Sie ist gerade wieder unterwegs mit einer Dialogie, der zweite Teil kommt im Oktober erst raus.
00:59:47: Salzwind.
00:59:47: ich durfte vorab schon mal reinspinken und den ersten Teil habe ich bereits gelesen.
00:59:52: Ich bin ein riesen Fan von dieser Dialogie und freue mich schon sehr auf das Gespräch mit Miriam.
01:00:00: Bis dahin wünsche ich dir ein sanftes Ankommen im Herbst.
01:00:04: Ich mache ja in dieser Übergangszeit immer sehr gerne eine Kur, um mich auf die kühle Jahreszeit einzustellen.
01:00:13: Das heißt dann meistens zwei Wochen kein Zucker, kein Alkohol, kein Kaffee hauptsächlich vegetarisch viel schlafen weil da wird man auch echt müde bei diesem Umstellungsprozess und vor allen Dingen ganz viele wärmende Gewürze und natürlich ganz viel Tee.
01:00:30: Lass es dir gut gehen.
01:00:31: Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder Zeit ist für Teegespräche Behind Your Book!
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